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Bilder und Eindrücke
vom
Teneriffa Teleskoptreffen 2005
von
Silvia Kowollik |
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Letzte Änderung:
19. April 2005 |
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Abflug am 1. April:
Zwei Tage habe ich überlegt, was mit soll und
mit muß. Viele Kompromisse wurden gemacht und das Gepäck mehrmals
abgespeckt. Die Polarismontierung war mit einem neuen Polhöhenblock für
Teneriffa versehen (eine Leihgabe vom Astrofreund Michael Mushardt) und
alles flugsicher verpackt. Jetzt ist alles aus der Wohnung auf die Straße
getragen.
Angesichts des doch recht großen Haufen kamen erste Bedenken auf, ob das
Gepäck überhaupt in das Taxi und später ins Mietauto paßt. Egal, ich möchte
auf nichts weiter verzichten, es wird schon irgendwie gehen...
Das Taxi war ein Kombi, da paßte alles rein. Am Flughafen Stuttgart bekamen
wir das Gepäck so gerade eben auf einen Wagen und am Schalter kam der
spannende Moment. Was wiegt das alles??? |
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84 kg brachte unser "Haufen" (ohne unser
Handgepäck) auf die Wage. 340 Euro kostete mich das Übergepäck für Hin- und
Rückflug. Beim Einchecken gab es bei mir keine Probleme, der Akku für die
Montierung ging glatt durch. Meinen Laptop und die Webcam konnte ich auf dem
Sichtgerät auch mal "von innen" sehen und fand das sehr spannend.
Gurke hatte ein Zippo in der Hosentasche. Das durfte nicht mit in das
Flugzeug, also verschwand es in einem Mülleimer... |
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Beim Einsteigen in die Maschine - ein Airbus 320 - hatten
wir eine Reihe für uns. Da das Flugzeug nicht ausgebucht war, blieb der Sitz
zwischen Gurke und mir frei. Beim Flug war das sehr angenehm, so konnten wir
uns besser bewegen. Auch die Beinfreiheit war erfreulich groß. Pünktlich um
15:45 Uhr starteten wir bei absolut blauem Himmel über Stuttgart. Über den
Vogesen durchstießen wir eine Wolkenschicht, auf die schneebedeckten Gipfel
der Pyrinäen hatte ich nur in Wolkenlücken einen Blick. |
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Nach vier Stunden Flug tauchte die erste Insel unter uns auf
und unser Flugkapitän informierte die Passagiere, daß sich wie versprochen
das Wetter auf Teneriffa gebessert hat. 22 Grad und nur noch wenige vereinzelte
Wolken. Dann begann der Landeanflug. Schnell verloren wir an Höhe und ich
bekam einen unangenehmen Druck auf die Ohren. Die Fenster beschlugen und ich
konnte nur einen verschwommenen Blick auf unser erstes Ziel, den Pico del
Teide werfen. Auf dem Gipfel lag noch viel Schnee, die Wolkenschicht lag
aber unter 2000 Meter, so daß der Nationalpark über den Wolken lag und klare
Nächte versprach... |
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Ankunft am Südflughafen:
Unser Flugzeug landete pünktlich um 19:45 Uhr Ortszeit, alles Gepäck kam
unbeschadet vom Band und auch das Mietauto war bereit. Halleluja!
Gurke transportierte unseren Haufen auf einem "Wägele" den Berg hoch zum
Standort unseres Autos, ich marschierte vorneweg und dirigierte die
Richtung. Die Teleskopkiste ging problemlos in den Kofferraum, der Rest vom
Haufen paßte auf die Rückbank, na also :-))...
Da der Wagen kaum Sprit hatte, fuhr ich als erstes zur Tankstelle, die
Spritpreise waren sehr moderat. 65 Cent für den Liter Normalbenzin. Wou!
Nachdem wir einen vollen Tank hatten, ging es im abendlichen Verkehr durch
diverse kleine Städte und dann hoch ins Gebirge. Gegen 21 Uhr wurde es sehr
schnell dunkel. Und wir hatten ein fantastisches Abendrot an den Steilkehren
der Straße mit Blick auf das tiefblaue Meer.. |
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